Teil eines Werkes 
14. Band, Olgierd und Olga, oder Polen im eilften Jahrhundert : 5. Theil (1832) Polen im eilften Jahrhundert
Entstehung
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natoren, welche dem herankommenden Unge⸗ witter muͤßig zugeſchaut, ſtoben, als es nun da war, auseinander, in ihren Kapellen das von der himmliſchen Weisheit zu erflehen, was ihre eigene Weisheit nicht vermochte, waͤhrend im Gegentheile der Prieſter aus dem Heilig⸗ thume heraustrat, ſich in Welthaͤndel mengend, ja ſogar in die Angelegenheiten beſonderer Ge⸗ ſchlechter, Verwirrung ſtiftend in ihnen, und das Ungethuͤm, das aus ſolcher Verwirrung geboren, ſtatt es zu zuͤchtigen mit dem Stabe Wehe, mit dem StabeSanft ſtreichelnd, daß ihm trotzig der Kamm ſchwillt, und es wohl gar meint, es haͤtte groß Recht, weil es ſo mildiglich angelaſſen wird vom heiligen Manne, vom Fuͤrſten der Kirche, vom Se⸗ nator. Weil nun der Koͤnig zuruckgekehrt zu ſeinem hieſigen Amt und ſeiner Obliegen⸗ heit, ſo geziemt es ſich fuͤr die Anderen, daß ſie ein Gleiches thun, ſein Beruf aber iſt, darauf zu halten nicht nur, ſondern vergangenes Thun und Laſſen zu ahnden an den untreuen oder unfaͤhigen Verwaltern der Macht, an den⸗ jenigen vom Adel, welche das heilige Vorrecht des Erſten unter eſchätt, an den