Teil eines Werkes 
13. Band, Olgierd und Olga, oder Polen im eilften Jahrhundert : 4. Theil (1832) Polen im eilften Jahrhundert
Entstehung
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und matt: Meine nicht, daß mich die taͤu⸗ ſchenden Bilder locken, die Du mir ja von Kindheit auf nichtig vorſpiegelteſt, nicht Deine Worte rufen mich auf, Dir zu folgen, denn nimmer glaube ich an Dich. Wer vertraute auch dem immer luͤgneriſchen Munde? Un⸗ wahr iſt Deine Hoffnung, doch leider Dein Befuͤrchten iſt wahr, ungern ſtuͤrbe ich den Tod der Schande, und irgendwo iſt ja wohl fuͤr mich ein Schwert, das mein Leben zer⸗ ſchneidet. Laß mich es ſuchen mit Dir, wenn Du mit mir biſt, wird es mich ſchwerlich verfehlen. Komm denn, Ungluͤcksmutter, und leite mich den naͤchſten Weg zum Ver⸗ derben, deß ich an Deiner Seite gewiß bin.

Der Weg ſagte Olga mit fluͤchtigem Worte der Weg, auf welchem wir ſchon einmal entflohen, fuͤhrt durch das Gebuͤſch bis an das Ufer der Weichſel. Freund und Feind beſchaͤftigt der Sturm, und wir mögen es un⸗ bemerkt erreichen. Die ehrbare Ritterfrau und den verwundeten Edelknecht haͤlt keine Wacht auf, denn viele Fluͤchtlinge dieſer Art durch⸗ ſtreifen das Land. Am Geſtade des Stromes

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