pfern Maͤnner Blut iſt wahrlich ein hoher Preis fuͤr ein Weib und einen wunden, kraͤn⸗ kelnden Knaben.— Olga unterbrach dieſe letz⸗ ten hingemurmelten Worte mit herriſcher Feſt⸗ igkeit: Geh— ſprach ſie— und ſage den Maͤnnern des Gebirgs und ihrem Hauptmanne, ein Geſchick ſei das unſere, nahe iſt der Augen⸗ blick, da es ſich enthuͤllt; bis er kommt, möge der ſtarke Arm der Freiheit die feige Bosheit der Knechte bezahmen, bis der Arm aus den Wolken herabgreift, die verwegenen Stuͤrmer zu zermalmen, erlahme des Menſchen Arm nicht, denn nur dem Standhaften iſt die Gei⸗ ſterwelt guͤnſtig, und nur in der Stunde der hoͤchſten Noth erwacht ſie zur That!——
Der Raͤuber, wahrſcheinlich in geringerm Maßſtab als ſein Hauptmann von Olga's ge⸗ heimer Wiſſenſchaft uͤberzeugt, ſchien wenig von dieſen hochtönenden Worten zufrieden geſtellt, denn er ging murrend, wie vorher, und kopf⸗ ſchuttelnd von dannen.
Du ſteheſt noch unentſchloſſen— wendete ſich die Mutter wieder an Olgierd— und be⸗ klagſt das unwiederbringlich Verlorene? Un⸗
wuͤrdig iſt das eines Mannes. Wirf es gleich⸗
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