Teil eines Werkes 
13. Band, Olgierd und Olga, oder Polen im eilften Jahrhundert : 4. Theil (1832) Polen im eilften Jahrhundert
Entstehung
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wird er ſich länger nicht weigern, ihm zu ge⸗ horchen. Der entſcheidende Augenblick naht Sie wollte weiter ſprechen, als ein ſeltſam ſtarkes Geraͤuſch, von auswärts kommend, ſie unterbrach.

Sie horchte eine Zeitlang aufmerkſam, und die Heiterkeit ſchien allgemach von ihrer Stirne zu ſchwinden, dann aber ſagte ſie gefaßt: Geh hinaus, Borziwoy, und ſieh zu, was dieſes Getöſe bedeutet. Auch will ich allein ſeyn mit dem Sohne, denn was Dein Trotzen uͤber ihn nicht vermocht, wird dem weiſen Rathſchlag der Mutter gelingen.

Machet Euch immer bereit zur Reiſe, Frau Olga ſprach kopfſchuͤttelnd der Räuber auf welche Art es auch ſei, nur je raſcher je beſſer, denn, täuſcht mich mein Gehor nicht, ſo ſtuͤrmen die Ritter die Burg.

O, koͤnnt' ich hinaus rief Olgierd zurnend und klagend koͤnnte ich fechtend das Leben daran ſetzen, das mir verloren gegangen, durch Dich, Mutter, verloren! Und warum zogere ich denn? Die Ehre iſt dahin und die Liebe, nicht feig und wehrlos ſollen mich wenigſtens der Haß treffen und die Schmach! Er wankte