Teil eines Werkes 
13. Band, Olgierd und Olga, oder Polen im eilften Jahrhundert : 4. Theil (1832) Polen im eilften Jahrhundert
Entstehung
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Arm ſie wieder beſchuͤtzen können. Die Steine unſerer Schleuderer ſind ſchwer, und bis ich erſtehe vom Lager, moͤgen ſie noch manche Blechhaube zerſchellen und manchen Helm. O, wenn ich nur heil waͤre rief er, krampfhaft ſich win⸗ dend verrätheriſche Freunde und tollkuͤhne Feinde ſollten bald genug inne daß Olgierd noch lebt.

Ich meine, ſie werden es ohnedem bald inne antwortete der Rauber wo nicht in der Schlacht Euch eine zweite Fahne entreißend, doch dieß Freunden und Feinden ſo bedrohliche Leben an den ſeltſamen Geruͤſten, von denen das höchſte, wie die Rede geht, Euch aufge⸗ ſpart bleibt. Nun, Ehre dem Ehre gebuͤhret, dem Feldherrn geziemt das Beſondere. Ich aber, der ich nur zu Eurem Gefolge gehoͤre, bin nicht luͤſtern nach dem Geringern, das mir beſchieden. Ziehet Frau Olga ab, durch die Luft oder auf gewöhnlichem Pfade, und ſie begehret mein Geleit, ſo werde ich es Ihr nicht weigern, trotz Eurem Befehl. Was Euch nun anbe⸗ trifft, ſo gehet oder bleibet nach Eurem Ge⸗ fallen. Am liebſten waͤre mir, Ihr bliebet, und auch wohl dem Marſchall waͤre es am liebſten.