Teil eines Werkes 
13. Band, Olgierd und Olga, oder Polen im eilften Jahrhundert : 4. Theil (1832) Polen im eilften Jahrhundert
Entstehung
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Wenn Ihr koͤnntet— fiel Olga mit Be⸗ ſtimmtheit ein— aber Ihr koͤnnet nicht mehr, der Baͤr iſt in die Höhle des Wolfes gedrun⸗ gen, und er heult, ſeines Verſteckes beraubt und umſtellt von den Jägern.—

Vergebt, weiſe Frat— fragte der Räuber — Habt Ihr nicht vielleicht heute Nacht einen Ritt gemacht auf dem kahlen Berge, oder auf der Hohe von Halicz, daß Ihr ſo gut wiſſet, was in der Naͤhe geſchehen? So Ihr noch einmal ſolchen Weg vorhabt, bitte, nehmt mich mit, denn hier iſt wohl ſchwerlich lange gut hauſen fuͤr mich und fuͤr Euch. Sei es auch durch die Luft, immerhin, auf der Ofengabel reitet es ſich doch beſſer als es ſich hängt an der dreizackigen Gabel des Marſchalls. Es iſt, wie Ihr ſagt, das Gebirgthal iſt entdeckt und hat aufgehoͤrt, eine Freiſtatt wackerer Männer zu ſeyn. Zwar iſt es mir nicht leid der alten Weiber wegen, die man dort gefunden, aber weh thut es, mit einem Mal des Erwerbes langer Arbeit verluſtig zu gehen. Und auch das moͤchte ſeyn, denn ein tuͤchtiger Mann findet uͤberall ſein Eigenthum wieder im frem⸗