Teil eines Werkes 
13. Band, Olgierd und Olga, oder Polen im eilften Jahrhundert : 4. Theil (1832) Polen im eilften Jahrhundert
Entstehung
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den Hauſe, und waͤren wir erſt von hier weg, ſo haͤtte ſich das Haus auch gefunden.—

Nicht allein— ſprach Olga— nicht all⸗ ein das Widrige entdeckt mein Blick, auch den Strahl kuͤnftiger Freude, vor blöderm Auge ver⸗ borgen. Die Nachricht von dort iſt erwuͤnſcht, umſonſt verbirgt mir dieß Pergament die Schriftzuͤge, die es enthaͤlt; waͤhrend hier der Sturm unſere Aernte verwuͤſtet, gedeihen meine Saaten zu Kijow.—

Borziwoy verſetzte unmuthig:& iſt uͤbel, Euch Botſchaft bringen, Frau Olga, und wenn Ihr Alles ſchon wißt, ſo konntet Ihr mir den mißlichen Ritt wohl erſparen. Nun ja, die Sachen ſte⸗ hen. gut bei den Ruſſen, der Tod hat ein glan⸗

zendes Feſtmahl bereitet, und die Gaͤſte halten

nun wohl ſchon den langen Nachmittagſchlaf. Doch fuͤrchte ich, wir kommen zum Abhub zu ſpät, und während Eure guten Freunde ſich ihn wohl behagen laſſen, ſind wir hier ſelbſt die Speiſe der Geier und Raben.—

Sorget Euch nicht— ſprach Hlga mit heiterm Blick und feſtem Tone— eines Thei⸗ les iſt wahr, was Ihr geredet von vergangener Nacht; zwar begibt ſich die Herrſcherin der

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