Teil eines Werkes 
13. Band, Olgierd und Olga, oder Polen im eilften Jahrhundert : 4. Theil (1832) Polen im eilften Jahrhundert
Entstehung
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Sein Ausſehen deutete an, er ſei von wei⸗ tem Ritte wiedergekehrt, ſeine Miene war zweideutig, wie die Eines, der verſchiedenartige Botſchaft bringt und ungeduldig, ſie zu ver⸗ melden. Als die Drei allein waren, trat er zu Olga.

Ihr ſeid ſpaͤter heimgekehrt als ich meinte, Borziwoy— ſprach ſie zu ihm— und Euer Angeſicht gleicht einem Apriltage, an welchem Regen und Sonnenſchein kaͤmpfen. Sprecht, wie lautet Eure Nachricht?——

Er antwortete: Sie lautet genau wie das, was Ihr auf meinem Antlitze geleſen, ob ich ſchon nimmer geglaubt, es ſei ein Buch mit ſo deutlicher Schrift. Gut und boſe iſt die Kunde, die ich bringe, eins und das an⸗ dere zuſammen. Ich meine aber auch, nichts Neues zu berichten, denn Euer Auge lieſ't in der Gegenwart und Zukunft wie in den Zuͤgen der Menſchen, und ſo bedarf es wohl meiner Worte nicht, noch dieſes Schrei⸗ bens.—

Olga warf einen Blick darauf, aber wie⸗ wohl ihr Auge in einer gewiſſen Freude er⸗ glaͤnzte und ihre Wange ſich rothete vor Un⸗