Teil eines Werkes 
13. Band, Olgierd und Olga, oder Polen im eilften Jahrhundert : 4. Theil (1832) Polen im eilften Jahrhundert
Entstehung
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die Berichte, welche von den verſchiedenen Punkten der weit verbreiteten Emporung in den Hauptſitz derſelben einliefen, und hoͤrte die Boten ab, welche gekommen waren mit muͤnd⸗ licher Nachricht. Unter den Letztern befand ſich der, dem Leſer aus fruͤherer Zeit bekannte Borziwoy, welcher einſt fuͤr den Gebieter und Meiſter deſſen gegolten, der jetzt ſein Herr war. Zuletzt erſt ſtellte er ſich den Augen der wei⸗ ſen Frau dar, welche, ob ſie ihn gleich ſchon luaͤngſt wahrgenommen, ihn bedeutet hatte, bis zur Entfernung der Andern zu warten, nur durch einen Augenwink, welchem er gehorchte, denn ſelbſt der wilde Naͤuberhauptmann, wel⸗ cher ſich ungern den Befehlen des Juͤnglings Olgierd unterworfen ſah, beugte doch den ſtar⸗ ren Nacken vor dem Weibe, deſſen Gaben er⸗ kennend, und die ſchwarze Kunſt ſcheuend, an welche es den Glauben ſelbſt bei den Vertrau⸗ teſten zu erhalten gewußt, und nur dieſe Ehr⸗ furcht und Scheu waren es, welche im herein⸗ brechenden Ungemach ihn und ſeine Gebirgs⸗ männer bei der Treue erhielten, welche er ohne ſie dem Sohne laͤngſt aufgekuͤndigt haben wuͤrde.