ſelben Häͤnde, die vor wenig Tagen noch ſich ausgeſtreckt nach ungerechtem Gut, die ſogar das Blut der Mitbuͤrger vergoßen, verſchraͤnk⸗ ten ſich, den hochverehrten Diener des Altars zu tragen und viele von denen, die ihn be⸗ gleitet, kehrten zuruͤck zu ihrem hauslichen Heerde.
Während dieſer Vorgange war die Daͤm⸗ merung hereingebrochen, und noch befand ſich auf Burg Zembocin Alles in dem nemlichen Zuſtande, als da wir ſie verlaſſen. Dumpfes geſchaͤftiges Treiben herrſchte in den Hoͤfen und auf dem umgebenden Wall, man gewahrte indeß ei⸗ ne gewiſſe Läſſigkeit in den Bewegungen des leibeigenen Geſindes und es gehorchte nur traͤg und mit immer merkbarererm Widerwillen der unaufhörlich ertonenden Stimme des Haus⸗ meiſters. In truͤbe Gedanken verſunken lehnte dieſer an der niedrigen Bruſtwehr der Mauer, und ſchaute hinab nach den Huͤgeln, ob er nicht aus irgend einer Bewegung daſelbſt auf den Erfolg ſchließen konnte, den das Wagniß des Biſchofs von Krakow gehabt, aber da wogte und wimmelte es immer noch verworre⸗ ner in dem von Augenblick zu Augenblick zwei⸗


