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thörigter Knabe? O wahrlich, die, welche Du erwaͤhlt, iſt nicht geeignet dazu. Den eigenen Weg haſt Du angetreten? Sieh' Dich vor, wohin er fuͤhrt. Schon biſt Du weit darauf fortgewandelt; ein Schritt noch und Alles iſt voruͤber und auf immer wenden ſich weinend die guten Geiſter von Dir, die Dich jetzt noch unſichtbar umſtehen.—
Olgierd'es Weſen und Geberde waren, während der Biſchof ſprach, wirklich die eines Erſchuͤtterten, jetzt aber traf ſein Blick auf ſeine Mutter und er ſah ein ſpottendes Lächeln um ihre Lippen zucken, da fuhr eine bren⸗ nende Röthe auf die Wange des uͤbermuͤthigen Juͤnglings, und er rief: Ihr vergeſſet Prieſter, vor wem Ihr ſteht. Es iſt nicht der Knabe, den ungerechte Willkuhr in der Knechtſchaft ſchimpflich Gewand gezwängt, es iſt nicht der Laienbruder, welcher demuͤthig die ſtrafende Hand des geiſtlichen Oberherrn kuͤßt. Ihr redet zu dem Feldhauptmann der Kampfer fuͤr die Frei⸗ heit, und derſelbe gebietet Euch bei ſeinem Zorn, ihn als ſolchen zu ehren⸗ Welches auch der Weg ſey, den ich erwaͤhlt, ich werd' ihn verfolgen und weder heuchleriſch Geſchwaͤtz ſoll
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