Teil eines Werkes 
12. Band, Olgierd und Olga, oder Polen im eilften Jahrhundert : 3. Theil (1828) Polen im eilften Jahrhundert
Entstehung
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den immer noch lebloſen Severin und verſank in tiefes Sinnen.

Die vorhergegangene Unterredung war zu leiſe gepflogen worden, als daß die vier Frauen des Schloßes ihren Inhalt erfahren haͤtten; Malgorzata und Ilga knieeten am Bette des alten Herrn, bemuͤht, obwohl vergeblich, ihn aus der tiefen Ohnmacht zu ermuntern, die, da ſie nun einmal die Kraft des ſtarken Koͤr⸗ pers gebrochen, ihn mit ehernen Armen um⸗ fangen hielt; Agnes hatte die Haͤnde, in wel⸗ chen der Roſenkranz ruhte, in den Schooß ſin⸗ ken laſſen, und ſchaute unverrüͤckt auf den Praälaten, in traͤumeriſchem Starren, das einem Zuſtande der Verzuͤckung glich. Die Frau von Skalmierz aber, welche fuͤr nichts Sinn hatte, als fuͤr die Gefahr ihrer Lage, und nichts em⸗ pfand, als Furcht, ſie ſelbſt betreffend, fuhr auf von ihrem Seſſel und ſchritt eilig und mit

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gerungenen Hinden auf den Herrn von Kra⸗

kow zu.

Um Gott, Hochwuͤrdigſter, ſprecht, was iſt geſchehen!— rief ſie heftig und ſchluchzend — Jenes alten eiſenveſten Mannes Knie

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