Teil eines Werkes 
12. Band, Olgierd und Olga, oder Polen im eilften Jahrhundert : 3. Theil (1828) Polen im eilften Jahrhundert
Entstehung
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ein, eines fluchwuͤrdigen Baſtards vatermoͤr⸗ deriſcher Frevel, und der Olga Zauberei, der grauſen Hexe, die den Geiſtern der Finſterniß verbuͤndet iſt.—

Und— fragte der Praͤlat— und iſt ge⸗ gen die Waffen der Hoͤlle, das Gebet nicht das ſicherſte Schild? Ich hoffe in Demuth, der Herr der Heerſchaaren, der ſo manchmal das Flehen ſeines unwuͤrdigen Dieners erhort hat, wird auch jetzt mich erhoͤren; Der, welcher in die ſchwachen Worte meines Mundes einſt die Kraft legte, dem Tode die bereits gewon⸗

nene Beute zu entreißen, wird ihnen die

Macht verleihen, das nahende Verderben abzu⸗ wenden. Doch noch einmal, es iſt bis zum Aeußerſten noch nicht gekommen, da menſchliches Streben fruchtlos geworden, den Wundern des Himmels die Rettung uͤberläßt. Dieſe Mau⸗ ern und Waͤlle ſind nicht ſchwach, genuͤgend iſt die Burg mit allem Bedarf verſehen und darf wohl eine lange Belagerung aushalten, zumal, wenn ein alter wackerer Krieger ſie ver⸗ theidigt. Wohlan denn, eilet hinaus und be⸗ reitet alles zum ernſtlichen Widerſtande.— MI. 1