nißvollen Stunde. Geh' hinaus und pflege des Irrdiſchen, ich aber warte des unſterblichen Theils, und wenn uns der Tod trifft in ſol⸗ chem Thun, ſo wird einſt zu uns Beiden ge⸗ ſprochen werden: Eya, Du frommer und ge⸗ treuer Knecht, gehe ein zu Deines Herrn Freude.—
Der Hausmeiſter beugte ſich demuͤthig zu den Knieen des Biſchofs, dann richtete er ſich raſch wieder auf und ſagte wie vorher: Dem geſchehe mir, ſo Gott will, und baldigſt, denn hier, mein' ich, der Freude nicht viel mehr zu erleben. Es iſt dies kein ehrlicher, offener Krieg wie jene Boͤhmenfehde es war, ein Krieg zwiſchen Volk und Volk, da man denn ſehen mag, wer der Staͤrkere iſt und den Andern von Burg und Land vertreibt. Was jetzt uͤber uns kommen, iſt die Strafe des Himmels, der uns heimſucht fuͤr unſere Suͤnden, und der Abgrund der Hoͤlle iſt aufgethan, denn nah iſt der Welt Ende. Das ſcheußliche Ge⸗ ſchlecht der Laſter iſt heraufgeſtiegen auf den Erdboden, ihn zu vergiften, und die Erſten unter ihnen fuͤhren ihre Reihen gegen Zembo⸗


