Teil eines Werkes 
12. Band, Olgierd und Olga, oder Polen im eilften Jahrhundert : 3. Theil (1828) Polen im eilften Jahrhundert
Entstehung
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Weg zu erforſchen; denn die Hoͤlle hat ihre Schaaren ausgeſpieen uͤber das Vaterland und ſie ſendet ſie gen Zemboein, dem rechten Ziel— darauf fuͤgt' er noch leiſer und mit knirrſchendem Ingrimm hinzu— iſt doch dies Haus die Wiege des Uebels und ich deſſen Erzeuger, der dem holliſchen Erbfeind getreulich in die Hand gearbeitet zu meines Geſchlechtes Schmach und vielleicht zu des Polenlandes Verderben. Verweilet ein wenig noch, bis ſol⸗ ches geſchehen, damit außer dem Unheil, das, bereits begangen, mich anklagt als ſeinen Ur⸗ heber, nicht noch eine Unthat um Rache ſchreit gegen mein graues Haar, ein Frevel begangen an Eurem ehrwuͤrdigen Haupt!—

Wenn die Stimme des Biſchofs Reue und Schmerz in ernſten Toͤnen in das Herz des Suͤnders zu gießen wußte, verhaͤrtet und uͤbermuͤthig worden durch langes Gluͤck, ſo ſprach ſie zu dem Reuigen mildere Worte:

Maäͤßiget den Selbſtvorwurf— ſagte er zu dem alten Ritter mit ſo gedaͤmpfter Stimme, daß dieſer allein nur ihn vernehmen konnte— und laſſet den Zweifelmuth nicht uͤberhand neh⸗ men in Eurer Seele, denn wie ſtraͤfliche Si⸗