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hatte Adalbert Druzyniec einen ſchärfern Blick in das Innere ſeines Herrn gethan, aber er gefiel ſich allzu wohl in Kijow, um dazu bei⸗ zutragen, daß man es verließe. So ſiegte denn in Boleslaw dem Zweiten uͤbel verſtan⸗ dene Ruhmbegier uͤber Vaterlandsliebe und Königspfticht, der Reiz des Gegenwaͤrtigen uͤber die Erinnerung an das Entfernte, und die fluͤchtige Grille eines Monarchen, die den Gemahl der Frau von Skalmierz der Gefahr, vielleicht dem Tode entgegen geſandt hatte, ging unter in der Leidenſchaft fuͤr Eudoren; eine Leidenſchaft, die ſich ſelbſt nicht mehr be⸗ meiſternd, auch vor den Augen des Hofes und der Welt die letzte Huͤlle abwarf. Immer zahlreicher und geraͤuſchvoller wurden die Luſtbarkeiten der Burg, immer mehr verfiel auch im Polenheere die Mannszucht, wel⸗ che Boleslaw an dem ruſſiſchen Kriegsvolk des innerlich hohnlächelnden Fuͤrſten getadelt hatte, und des Abzuges ward nicht mehr ge⸗ dacht.


