Teil eines Werkes 
12. Band, Olgierd und Olga, oder Polen im eilften Jahrhundert : 3. Theil (1828) Polen im eilften Jahrhundert
Entstehung
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Abgeſchickte zuruͤck nach langer Weile, dicke Schweißtropfen bedeckten ſeine Stirn; die Hand, in der er einen der fehlgegangenen Speere hielt, und ſein Antlitz waren blutig, denn weit in dem dornigen Geſtripp hatte er den verlor⸗ nen ſuchen muͤſſen, und in der Eil und Furcht vor dem Grimme des unmilden Gebieters war er mehr denn einmal geſtrauchelt auf dem un⸗ ebenen felſigen Boden. Jener aber entriß, ohne ihn eines Blickes zu wuͤrdigen, ihm die Waſſe und bereitete ſich, ſie maͤchtig erhebend, zum letzten Verſuch. Ehe er ihn aber unternahm, ſchweifte ſein Auge rings umher, und es be⸗ gegnete in den Zuͤgen der Umſtehenden ſpotti⸗ ſchem Zweifel; es richtete ſich auf den fern ſte⸗ henden Haͤuptling, und auch auf ſeinem An⸗ tlitz gewahrte der junge Mann eines finſtern ſeltſamen Lächelns, da ſchwang die Rechte den Speer gewaltig uͤber dem Haupt und ſauſend entflog er der kraͤftigen Fauſt. Doch, als trage die beſtandloſe Luft die gewichtige Wehr em⸗ vor, ſchwirrte ſie hoch uͤber dem Ziele dahin an die Felswand des Berges, fiel zerſplit⸗ tert herab und unerſchuͤttert ſtand das formloſe Konigbild. Da erſcholl im Kreiſe ein lautes