Teil eines Werkes 
12. Band, Olgierd und Olga, oder Polen im eilften Jahrhundert : 3. Theil (1828) Polen im eilften Jahrhundert
Entstehung
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morgen iſt auch ein Tag, und wenn es Euch nicht gelingt, den Klotz umzuwerfen, der doch breiter iſt und dicker als alle die uͤbrigen, ſo trifft ihn wohl Einer von uns. Ich zum Bei⸗ ſpiele mag nicht fuͤglich begreifen, wie es mog⸗ lich ſei, ihn zu fehlen, und ſo Ihr mir vergon⸗ nen wollet, Euch abzuloͤſen, wird in wenig Augenblicken Herrn Boleslaw's des Zweiten Kon⸗ terfei neben ſeinem Statthalter liegen und ſei⸗ nen Kriegesfuͤrſten und Räthen, wie ihn ſelbſt vielleicht meine Hand denſelben zugeſellet in kurzer Friſt, wenn er ja heimkehren ſollte von der Stadt Kijow.—

Damit wollte er an den Platz des Unge⸗ uͤbten treten, doch dieſer ſtieß ihn ſchweigend und veraͤchtlich zuruͤck, und herrſchte mit zorn⸗ bebender Stimme dem naheſtehenden Diener zu: Auf, nichtswuͤrdiger Sklav, tummle Dich! Auf, in das Dickicht, mir die Speere zu ſu⸗ chen!— Waͤhrend der Gehorſame den erhal⸗ tenen Befehl vollzog, ſammelten Mehre ſich um den jungen Mann, welcher mit geſenktem Blicke da ſtand, und mit wechſelnder Farbe muͤhſam die Wuth bezähmend, und das druͤckende Ge⸗ fuhl gekränkten Stolzes. Keuchend kehrte der