zu denken, den Ihr mir allzubereitwillig im Voraus zugeſagt. Jetzt nichts davon. Ob⸗ gleich aus kaufmaͤnniſchem Geſchlecht entſproſ⸗ ſen, begehre ich doch nicht die Zahlung im Voraus, und nur fuͤr das, was ich gethan, werd' ich fordern. Es iſt Cäſar Auguſtus, den ich verpflichtet, meine Gabe iſt eines Kaiſers werth, ſo wird der Preis auch kaiſerlich ſein, und einem Opfer angemeſſen, das Ihr nicht klein nennen werdet, ſo Ihr es erfahrt. Nur Eines vernehmet noch, und es moge Euch fuͤr meine Wahrhaftigkeit buͤrgen. Das reifere Alter lebt zum Theil der Vergangenheit, und ſiehet, mit ihr beſchaͤftigt, der Zukunft geduldig entgegen, doch ein Anderes iſt es mit Eudo⸗ ren. So ungemein der Geiſt auch ſein mag, der in ihr wohnt, iſt ſie doch jung und ein Weib, und ein König iſt es, wiewohl ein Bar⸗ barenkonig, der zu ihren Fuͤßen liegt. Sie wird von dem Gefuhl nicht getrieben, mit deſ⸗ ſen reichen Genuͤſſen ich mich für jetzt begnü⸗ gez ſo moͤget Ihr denn dort fuglicher die Ver⸗ heißungen anbringen, die ich zuruͤckwies. Ich weiß, ſolche Waare iſt nicht ſelten bei Euch, und mit freigebigem Munde ſpendet Ihr Gold⸗
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12. Band, Olgierd und Olga, oder Polen im eilften Jahrhundert : 3. Theil (1828) Polen im eilften Jahrhundert
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