Teil eines Werkes 
12. Band, Olgierd und Olga, oder Polen im eilften Jahrhundert : 3. Theil (1828) Polen im eilften Jahrhundert
Entstehung
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dafuͤr, daß nicht auch hinter dieſen Wänden mehr denn ein aufmerkſames Ohr lauſcht, daß nicht mehr als ein Arm, naͤher als Ihr glaubt, bereit iß, ſich zu erheben, ſo Ihr unedelmuͤthig ſein wolltet gegen ein Weib, das Euch vertraute und der adeligen Sitte des konſtantinopolitaniſchen Hofmanns. Beruhigt Euch— ſetzte ſie hinzu, als die Blicke des Strators ſcheu und miß⸗ trauiſch in die Winkel des Gemaches flogen — Beruhigt Euch— der beßte Fuͤhrer hat mich zu Euch geleitet, der eigene Vortheil, und der Eure birgt mir fuͤr einen ſichern Ausgang.

So wollet mir denn erklären— ſprach Angelos— wie Beide ſich einander verbinden konnen; denn was auch kaiſerliche Weisheit beſchloſſen haben, in wiefern es ausgefuͤhrt wer⸗ den mag durch ihren geringſten Diener, ſo muß ich dennoch fragen, wie ſolches mehr als ge⸗ woͤhnliche Theilnahme erregen kann bei einer — vetzeihet wiederum— bei einer Perſon Eu⸗ res Standes und Geſchlechts?

Da entgegnete die Frau mit raſchen Wor⸗ ten: Laſſet Euch daran genuͤgen, daß ich haſſe, was man haſſet zu Byzanz. Iſt es darum, weil ich eine Griechin bin, oder walten andere