Teil eines Werkes 
12. Band, Olgierd und Olga, oder Polen im eilften Jahrhundert : 3. Theil (1828) Polen im eilften Jahrhundert
Entstehung
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als habe ein dienſtbarer Daämon Euch Worte zugetragen, die vielleicht, vielleicht auch nicht, einſt gefluͤſtert worden von Mund zu Ohr in der Einſamkeit. Es ſcheinet, als wollet Ihr mein Vertrauen erzwingen, erhabene Matrone, Euch gleichſam gewaltthaͤtig in das Meine draͤngend, und— ſo ungewohnt ſolch Ver⸗ fahren ſein mag, bin ich doch nicht ungeneigt, Euch die andere Haͤlfte des Weges entgegen zu kommen, denn— Ihr habt gewiß bedacht, daß Ihr Euch in meiner Behauſung befindet, daß niemand uns nah' iſt, als mein Diener, und daß— verzeihet— daß Ihr den Aus⸗ gang nicht ſo leicht finden werdet, als den Ein⸗ gang, ſo Ihr mir zuvor nicht genuͤgende Aus⸗ kunft uͤber die Abſicht gebet, in der Ihr ge⸗ kommen, und uͤber den Gebrauch, welchen Ihr von Dem zu machen gedenkt, was Ihr viel⸗ teicht erfahren habt, oder noch zu erfahren wuͤnſcht. — Sparet die Drohung— entgegnete die Fremde ſpottend— ſie iſt uͤberfluͤßig bei der, die Eines Sinnes iſt mit Euch— und un⸗ nuͤtz waͤre ſie im andern Falle. Denn, wenn jenes leiſe Wort am einſamen Orte gefluͤ⸗ ſtert, einen Lauſcher gefunden, wer buͤrgt Euch II. 3