Teil eines Werkes 
12. Band, Olgierd und Olga, oder Polen im eilften Jahrhundert : 3. Theil (1828) Polen im eilften Jahrhundert
Entstehung
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ſelhaft, daß ich Euch bitten muß, mir, eine neue Ariadne, den Faden zu leihen, der mich aus dem Labyrinthe fuͤhre, das Ihr ſelbſt vor mir aufthut.— Ich lobe Eure Zuruͤckhaltung — unterbrach die Frau ihn etwas ungeduldig — und ſie mag Eurer Stellung an dieſem hyperboraͤiſchen Hoflager geziemen, es iſt indeß an der Zeit, von der Vorbereitung zum Han⸗ deln zu ſchreiten, und wenig wird der Fechter verrichten, ſo lange er den Kopf und beide Arme hinter dem ſchuͤtzenden Schilde verbirgt. Kennet Ihr nicht— ſetzte ſie langſam und mit ſchaͤrferer Betonung hinzu— kennet Ihr nicht einen Herkules, dem Ihr den Rocken der Omphale in die Hand geben mögtet, ihm die Keule zu entwenden? Nun, die Omphale iſt gefunden. Wuͤnſchtet Ihr nicht, daß er in trunkener Liebesluſt aus den Haͤnden einer De⸗ janeira das verderbliche Kleid empfange, mit dem Blute des Kentauren benetzt? Däs Kleid iſt fertig, erlauchter Abgeſandter Caͤſars, und ſchon ſtreckt er die Hand danach aus, es zu ergreifen.— Nicht weniger betreten und noch geſpann⸗

ter als zuvor ſprach Leontios: Iſt es doch,