Teil eines Werkes 
12. Band, Olgierd und Olga, oder Polen im eilften Jahrhundert : 3. Theil (1828) Polen im eilften Jahrhundert
Entstehung
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der Euch jedoch in derſelben hoͤflich willkommen heißt, und ſich bereit erklaͤret zu jeglichem Dienſt. — Allzu beſcheiden iſt der Beamte des Pur⸗ purpalaſtes, des erhabenen Auguſtus Geſand⸗ ter— lautete die Gegenrede— wenn er ſich einen wenig bedeutenden Fremdling nennt, und allzuguͤtig, wenn er das ſonderbare Eindringen einer ſchlichten Buͤrgerfrau mit dem Namen eines erfreulichen Beſuches beehrt. Nur mit Zagen nahet eine ſolche Dem, deſſen Fuß ein⸗ herſchreitet gleich dem eines Einheimiſchen auf den kaiſerlichen Teppichen, und Wichtiges al⸗ lein mag ihre Kuͤhnheit entſchuldigen. Doch laſſet mich Gnade vor Euren Augen finden, Hey Veſtiarius und Strator. Die Bewohner der archipelagiſchen Inſeln moͤgen ſich insge⸗ ſammt Kinder des alten Okeanos nennen, und die Tochter des Eilandes Chios wagt es, dem erlauchten Sohne der weltberuͤhmten Euboea vertrauend zu nahen.—

Leontios warf einen pruͤfenden Blick auf die Sprechende. Der Eingang dieſes Geſpra⸗ ches ließ ihn fuͤrchten, der Zweck dieſes ſpäten Zuſpruchs koͤnne ein Anliegen der Landsmaͤn⸗ nin an ſeinen von Konſtantinopel aus nur