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des Staatskuͤnſtlers vor allem zuſagte, und ſo legte er, zwar nicht gänzlich ohne Beſorgniß, doch voll Neugier, mit beflugeltem Schritte den kurzen Weg zu ſeinem Gemache zuruͤck.
Als er die ſeiner dort Harrende erbliekte, ſchwand jegliche Befuͤrchtung eines mißlichen Abentheuers, wenn auch nicht ſeine Befremd⸗ ungz denn er erkannte in der ſtattlichen Frau, die ſich bei ſeinem Eintritt erhob, Eine die ihm nicht fremd war, denn nicht allein vom Tage der Waſſerweihe her erinnerte er ſich ih⸗ rer, ſondern er war ihr in den darauf folgen⸗ den Tagen mehr denn einmal in feſtlicher Ver⸗ ſammlung begegnet, und in Geleitſchaft der Jungfrau, auf welche des Königs Aufmerkſam⸗ keit die Beachtung des Hofes gerichtet hatte.
Euer Beſuch— fluͤſterte der Strator mit anmuthiger Geberde, in der Sprache von By⸗ zanz— Euer Beſuch, ehrbare Frau, iſt mir ſo erfreulich als uͤberraſchend, und obgleich Ihr mich gewiſſermaßen auf denſelben vorbereitet am Jordan, haͤtte ich nimmer vermuthet, daß Ihr es ſeid, die den Glanz des fuͤrſtlichen Fe⸗ ſtes verlaſſet, um die einſame Behauſung ei⸗ nes wenig bedeutenden Fremdlings aufzuſuchen,


