Teil eines Werkes 
12. Band, Olgierd und Olga, oder Polen im eilften Jahrhundert : 3. Theil (1828) Polen im eilften Jahrhundert
Entstehung
Einzelbild herunterladen

————

Auch drohte die eigennuͤtzige Freigebigkeit des Protoſebaſten alsbald zu ermuͤden; nach jeder Feſtlichkeit beinahe richtete er in Blick oder Wort die Frage an den Byzantiner, wenn denn wohl die Zeit kommen werde, da man ſich des neuen Hannibal entledigen könne, ihm Eiſen bietend ſtatt Gold, und das Getön der Schlacht⸗ trompete ſtatt der Weiſen der Geigen und Pfei⸗ fen, und wenig nur hatte der Strator darauf zu erwiedern. Wie er den Koͤnig und den Fuͤrſten, vertroͤſtete man ihn ſelbſt von Byzanz aus mit entfernten Hoffnungen; geheime Nach⸗ richten, die er von dem Zuſtand der Dinge am Kaiſerhofe eingezogen, ließen ihn an der Nich⸗ tigkeit derſelben nicht zweifeln, und er mußte ſich ſelbſt eingeſtehn, Demetrius Jzaslaw habe nicht Unrecht gehabt, als er ſagte, ehe von dort her Huͤlfe kaͤme, werde kein Goldſtuͤck in ſeinen Truhen, keine Dorfſchaft zwiſchen dem Dniepr und dem Bog uͤbrig bleiben, eine Vor⸗ herſagung, welche die etwas ungeſtuͤme Ver⸗ gnuͤgungluſt und die Habſucht des verbuͤndeten Heeres bereits einigermaßen zur Erfuͤllung zu bringen begann. Er ſah den Augenblick her⸗ annahen, da der Lehensherr wie der Vaſall,