Teil eines Werkes 
12. Band, Olgierd und Olga, oder Polen im eilften Jahrhundert : 3. Theil (1828) Polen im eilften Jahrhundert
Entstehung
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ihnen jenes öfter wiederkehrende fluͤchtige Lä⸗

cheln gewahrte, das ihm ſchon fruͤher fuͤr ein

Merkmal erwachender, lang unterdruͤckter, ein wenig wuͤſter Frohlichkeit des Barbarenherrſchers gegolten, wagte er es, die Nede an ihn zu richten. Ihr Inhalt war, der koͤniglichen Lau⸗ ne gemaͤß, Spott; zwar richtete der ſtrengglaͤu⸗ bige Grieche ihn nicht gegen die fur ihn gehei⸗ ligte Ceremonie ſelbſt, er traf nur manches Un⸗ geſchickte, was dem im Vorgemach und Kir⸗ chenchor aufgewachſenen Konſtantinopolitaner an den nordiſchen Nachahmern auffiel, doch fand er Gefallen vor dem Koͤnig, und der er⸗ freute Strator durfte ſich geſtehen, noch nie ſo huldreiche Begegnung von ihm erfahren zu haben.

Das Feſt war indeſſen vorgeruͤckt; bereits hatte der Metropolit den Segen uͤber die Ge⸗ waͤſſer ausgeſprochen, die Gläubigen eilten hin⸗ zu, ſich mit ihnen benetzend, der erſten Kraͤfte derſelben theilhaftig zu werden, die Angeſehenern unter ihnen kehrten darauf, Gebete murmelnd, vom neuen Jordan zuruͤck an ihre Plaͤtze, um auch die Menge an der Spende des Heiles Theil nehmen zu laſſen, da gewahrte der By⸗