Teil eines Werkes 
11. Band, Olgierd und Olga, oder Polen im eilften Jahrhundert : 2. Theil (1828) Polen im eilften Jahrhundert
Entstehung
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habt Recht. Nun, demnach wundert es mich nicht, daß ſie des böſen Feindes Vorlauf ge⸗ worden, wie es ergeht aus ihren Reden und Thun, ob ſie ſchon ſich zu unſerer Parthei geſchlagen, der einzig aͤcht chriſtlichen und recht⸗ lich geſinnten von allen.— Der Andere fuhr fort: Darum war auch Theophraſtos anfangs ſo betroſfen und dann ſo erfreut, denn ſtadt⸗ kundig iſt, was ſie ihm gegolten vor vielen Jahren. Wahr iſt es, es war eine liebreizen⸗ de Jungfrau, obſchon ein wenig ſtolz, ein we⸗ nig zaͤnkiſch und nicht ganz unbeſcholtenen Nufes, doch hab' ich mich auch eine Zeitlang unter die Reihen ihrer vielen Verehrer geſtellt, denn der Vater hatte ihr ein Anſehnliches hin⸗ terlaſſen und vornehmlich begehrte ich der Eh⸗ re, werther Herr Nikandros, mit Euch in Ver⸗ bindung zu treten durch eine Blutsfreundin Frau Anaſtaſiens.— Bitte,— verſetzte drauf Herr Nikandros— Ihr erweiſet mir allzu viel Höflichkeit, und ich muß Euch Gluͤck wuͤnſchen, daß ſolch Vorhaben zunicht worden, denn, ſo zahlreich das Geſchlecht meiner Haͤlfte ſein mag, iſt doch, ſo viel ich weiß, aus Keinem viel Gutes worden.— Auch ließ ich bald