Teil eines Werkes 
11. Band, Olgierd und Olga, oder Polen im eilften Jahrhundert : 2. Theil (1828) Polen im eilften Jahrhundert
Entstehung
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wir uͤber ſeinen haͤuslichen Wehſtand klagen hoͤrten: Herren und Freunde, es iſt ein miß⸗ lich Ding um dieſes Weib, ſage ich Euch, ob ſie ſchon, wie ich vernommen, allerdings zu den Unſern gehoͤrt, und nicht zu den Sauromaten, die, wären ſie nicht einfältige Barbaren, ſich ſolche Begleitung abthun ſollten und des ehe⸗ ſten, denn wo eine Solche haußt, iſt Unheil allemal nahe. Ich ſpuͤre eine gewiſſe Bangig⸗ keit in ihrem Beiſein, und ſolche kann nicht truͤgen, denn es iſt eine Gabe vom Sankt Jo⸗ hannes dem Theologen, zu dem ich beſondere Verehrung gehabt habe von Jugend auf, daß mir dunkel wird vor den Augen und der Angſt⸗ ſchweiß ausbricht, ſo oft eine Hexe mir naht, oder ſonſt etwas aus der hölliſchen Sippſchaft. — Fuͤrwahr lachte Jener— nun mag man bezweifeln, was unſere Weiſen Sympathie nen⸗ nen und Antipathie. Iſt ſie doch die Muhme unſter werthen Frau. Sagt, Freund, wo habt Ihr Eure Augen; kennet Ihr Sophronien nicht mehr, die Tochter des Pataͤmon aus Chios? — Sophronia, meiner Frauen leiblich Ge⸗ ſchwiſterkind?— wiederholte verwundert der Ehemann— Ja wahrlich, mich duͤnkt, Ihr