Teil eines Werkes 
11. Band, Olgierd und Olga, oder Polen im eilften Jahrhundert : 2. Theil (1828) Polen im eilften Jahrhundert
Entstehung
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ab,— ſprach Jener weiter— das ſchoͤne Geld und Gut ging ſchnell dahin in Prunk und Zerſtreuung, erſt ſtand Theophraſtos mir im Wege, dann gar ein Barbarenritter, ein polniſcher Slave glaub' ich, und drauf noch viele Andere. Zuletzt aber trat ſie gar in den Hausſtaat des Großfuͤrſten Demetrios, deſſel⸗ ben, der eben hier voruͤber ging. Es ſcheinet nach dem, was unſer Gefährte zu ihr geredet, ihr dort nicht nach Wunſch gegangen zu ſeinz wie aber? iſt mir unbekannt, denn nie mag ich mich bei meinem großen Geſchaͤft um eine ehemalige Geliebte bekuͤmmern oder um das Treiben am Hofe des Despoten?— Daruͤber kann ich Euch Beſcheid geben,— ſagte Ni⸗ kandros— ſo viel nehmlich, als aus der feſt verſchloſſenen Burg in die Stadt gekommen. Erſt ward ſie gar uͤbermuͤthig und mochte die Freunde und Verwandten nicht mehr kennen, wie mein Ehegemahl oftmal in vollem Zorn berichtet, wenn ſie nach Haus kam von ihrer Begegnung. Der ſchone Name Sophronia war ihr zu ſchlecht und Olga wollte ſie heißen, wie die Varangier am Hoflager ſie nannten; ja es ging ſogar das Geruͤcht, als habe der Deme⸗