Teil eines Werkes 
11. Band, Olgierd und Olga, oder Polen im eilften Jahrhundert : 2. Theil (1828) Polen im eilften Jahrhundert
Entstehung
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zunehmen, das Olga's Gebeine ſchuͤttelte, ſprach er weiter: Von Dir mich losſagend, gedachte ich, Dich aus meiner Naͤhe zu entfernen. Du empfingeſt mein Gebot mit Widerwillen, doch weder Dein ungeſtuͤmes Flehen vermochte mir den Sinn zu beugen, noch Dein Ungeſtuͤm, denn ich hatte Dich erkannt. Da gelangte Gottes Ausſpruch an mich durch den Mund eines ſeiner ehrwuͤrdigſten Diener. Ich ſolle, lautete er, mein Vergehen buͤßen durch den Anblick ſeiner Folgen ſelbſt, ich wies Dich, als Du nicht gehen wollteſt, in das Haus am Walde, und der Knabe ward ein Knecht meines Hauſes.— Da ent⸗ gegnete Olga: O des weiſen gelinden Aus⸗ ſpruchs des hochwuͤrdigen Biſchofs von Kra⸗ kow, der dem Gewaltigen und Reichen die bequeme Buße auferlegt, welche er tragen laͤßt von den Schultern der Andern, der die Be⸗ trogene zum Geſpoͤtt und Abſcheu des Volkes machte, und des gebietenden Herrn Sohn zum leibeigenen Sklaven!— Und ſo ich Dir ſag⸗ te, ſie ſei der Schwerſten Eine geweſen— rief Severin— wuͤrdeſt Du es begreifen? Du, in deren Herzen keine menſchliche Empfindung mehr