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11. Band, Olgierd und Olga, oder Polen im eilften Jahrhundert : 2. Theil (1828) Polen im eilften Jahrhundert
Entstehung
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hauſet, ſeitdem das Geluſten es verlaſſen, wuͤr⸗ deſt Du erkennen, wie bitter es dem Vater ankam, ſein Kind im Sklavenwamms zu ſehen, unter dem Haufen roher Elender„ihnen gleichgeſtellt den, welchen er nur allzuſehr im Herzen trug, ſo daß er ihn, was Gott mir verzeihen moͤge, dem rechtmaͤßigen Stammhal⸗ ter im Geheimen vorzog, den Unglucklichen dem vom Geſchick Beguͤnſtigten, wie hart der Aus⸗ ſpruch, alltäglich den widrigen Kampf zu beſtehen zwiſchen der Vaterliebe und der Strenge des Gebieters„ welche der Prieſter ihm zur Pflicht gemacht? Du unterwarfſt Dich wider Erwarten bereitwillig dem Beſchei⸗ de; lieber wollteſt Du, lautete Deine Rede, nahe bei Zemboein ein duͤrftig Leben in Nied⸗ rigkeit fuͤhren, als fern der Gaben genießen, die ich Dir bot; heimathleer nannteſt Du Dich, denn es war gerade zu der Zeit, als Fuͤrſt Jzaslaw zum andern Male den feindlichen Brudern weichen mußte. Solche Worte klan⸗ gen fein, doch traute ich ihnen nicht, da Dei⸗ ne Zunge ſie ausgeſprochen, und keinesweges habe ich mich getaͤuſcht; Du haſt in der dar⸗ auf folgenden Zeit meinen Argwohn bewaͤhrt,