Teil eines Werkes 
11. Band, Olgierd und Olga, oder Polen im eilften Jahrhundert : 2. Theil (1828) Polen im eilften Jahrhundert
Entstehung
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wart iſt von mir genommen, und es iſt Zeit, daß wir unſere Rechnung ſchließen fuͤr dieſe Welt.— Wollet nicht thun, wie die Großen pflegen,— erinnerte Jene— und das was auf Euch kommet, mindern oder gaͤnzlich durch⸗ ſtreichen, und den Betrag des Andern geltend machen bis auf das geringſte Titelchen.— Der Kaſtellan ſeufzte und ſprach: Leider weiß ich, daß ich nur allzuhoch im Schuldbuche ver⸗ zeichnet ſtehe, und der grundguͤtige Gott moͤge mir dagegen lange Reue anrechnen, und heim⸗ lich getragenes, doch ſchweres Ungemach. Ich war ein ruͤſtiger Kriegsmann, als ich Dich zu Kijow ſah, Du wareſt ſchon, und damals ſchon verſtandeſt Du die Gebrechen des Innern un⸗ ter truͤgeriſch lockender Auſſenſeite zu verhuͤllen. Der Krieg iſt iſt keine Schule ſtrenger Zucht fur die adeliche Jugend; ich war fern vom Vater⸗ lande, die Weichheit griechiſcher Sitte riß den an ſtrengere Ordnung Gewohnten dahin, und ich vergaß meines ehelichen Gemahles und der Treue, die ich ihm gelobt, in der Ruſſin be⸗ reitwillig geoffneten Armen.— Olga hatte ihm mit zweideutigem Lächeln zugehoͤrt, und unterbrach ihn jetzt mit den Worten: Wahr⸗