Teil eines Werkes 
11. Band, Olgierd und Olga, oder Polen im eilften Jahrhundert : 2. Theil (1828) Polen im eilften Jahrhundert
Entstehung
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mer auf und nieder, dann begann er: Dem Himmel und mir iſt bewußt, ob er gleichgiltig geblieben. Nun aber iſt der Knabe gerettet, und was beſſer laͤngſt geſchehen wäre, geſchie⸗ het heut; er ſcheidet aus dieſen Mauern, wo ſein Bleiben nicht laͤnger taugt.— Hoͤchſt de⸗ muͤthig antwortete Olga: Trieb doch der Erz⸗ vater Abraham die Hagar hinaus mit ihrem Sohne, ſo muß ich es Euch danken, daß Ihr Ismael den Verachteten nicht in die Wuͤſte ſtießet, daß er allda verſchmachte.— Ja— wie Jene ſcheidet Ihr,— rief der Alte in plötzlicher Bewegung— doch ſtehet hier keine Sara vor der Thuͤr, ſich am Jammer der Ne⸗ benbuhlerin weidend. Sie, die dieſes Hauſes rechtmäßige Frau war, ſchlummert laͤngſt im Grabe.— Sie kannte den Haß nicht und die Schadenfreude, Du weißt, wem ſie bei⸗ wohnen, und der Himmel ruht zwiſchen ihr und Dir.— Doch hore auf meine Rede, Weib, denn es wird die letzte ſeyn, die ich an Dich richte. Das Band des Unheils, das uns an einander feſſelte, iſt gelöſet, nicht mir noch Dir gehoret fortan, Der es zuſammen hielt, ſondern der Kirche; der Fluch Deiner Gegen⸗