Teil eines Werkes 
11. Band, Olgierd und Olga, oder Polen im eilften Jahrhundert : 2. Theil (1828) Polen im eilften Jahrhundert
Entstehung
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hinzu— die Sklavin die Händel der Fuͤrſten? Und als er erſchien, mochte ich mich ihm zei⸗ gen wie ich jetzt bin, ihm, der mich gekannt in ganz anderer Lage?— Der Kaſtellan ver⸗ ſetzte kurz: Vergeblich ſuchſt Du mich zu tau⸗ ſchen durch vorgeſpiegelte Unwiſſenheit. Man nennt Dich weit und breit die kluge Frau, und wer wuͤßte beſſer als ich, wie ſehr dieſer Name Dir zukommt, wenn er erworben wer⸗ den mag durch unheimlich Treiben und nim⸗ mer ruhende Tuͤcke?— Ich bekenne mich Man⸗ ches von dem ſchuldig, was Ihr nennet, Ge⸗ bieter; ſeid Ihr doch auch nicht ſo unſtraͤflich, als Ihr ſcheinen wollet, erlauchter Herr, wofuͤr Jeglicher leichtlich gilt, ſo er nur reich iſt und vornehm. Doch iſt das Ungemach ein ſtrenger Lehrmeiſter, und wie koͤnnte eine Mut⸗ ter den einzigen Sohn, das Kind ihrer Schmer⸗ zen und Schmach in Gefahr ſehen, eines ſchimpf⸗ lichen Todes zu ſterben, ohne daß ihr Herz zer⸗ knirſcht wuͤrde? Der Vater, ja der Vater mag gleichgiltig zuſchauen, ob er ſchon ein gut Theil daran gehabt, daß es ſo mit ihm gekommen. Herr Severin ſtand raſch auf von ſeinem Seſſel und ſchritt einige Male haſtig im Zim⸗

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