Teil eines Werkes 
11. Band, Olgierd und Olga, oder Polen im eilften Jahrhundert : 2. Theil (1828) Polen im eilften Jahrhundert
Entstehung
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kommen Ziel an der Schutzloſen.— Der Ka⸗ ſtellan unterbrach ſie: Du nenneſt Dich ſchutz⸗ los? Iſt es Dir entfallen, wie oft Du die Nachſicht gemißbraucht, die ich Dir gewaͤhrt, trotzend auf gemeinſames Unrecht? Geſtern noch haſt Du Dich ſchwerer Ahndung ſchuldig gemacht, und keine Andere waͤre ihr entgan⸗ gen, Keine als Du vor Severin Strzemieniec, der Dein Richter nicht ſeyn will. Doch frag' ich Dich nochmals, warum geſtatteteſt Du dem Fuͤrſten Izaslaw den Eintritt in Deine Behau⸗ ſung zu verſtohlener Zuſammenkunft, warum, da es nun geſchehen, bliebeſt Du unerkannt von dem ehemaligen Gebieter? Ich ſage Dir, Hlga, ich kenne Dich, und was bei andern Weibern gleichgiltig ſcheinen wuͤrde und der Nachfrage unwerth, erregt meinen Argwohn, kommt es von Dir.— Und doch— war ihre Antwort— habe ich daran nicht mehr Schuld, als Eine von ihnen haben wuͤrde in aͤhnlicher Sache. Der Fuͤrſt war der Gaſt meines Herrn; durfte ich ihm den Zugang in das Revier ver⸗ ſagen, das Dieſem zugehoͤrt? War ſein Kom⸗ men unerlaubt, ich wußte es nicht. Was kuͤmmern auch— ſetzte ſie mit ſcharfem Tone