Teil eines Werkes 
11. Band, Olgierd und Olga, oder Polen im eilften Jahrhundert : 2. Theil (1828) Polen im eilften Jahrhundert
Entstehung
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will man zur Nachtzeit in Dein Haus ſchluͤ⸗ pfen geſehn haben, oder im Zwielicht in Dei⸗ ner Geleitſchaft auf offenem Felde und im Forſt. Mit dunkeln Reden verwirreſt Du, von Huͤtte zu Huͤtte gehend, die ſtumpfen Köpfe der Koth⸗ ſaſſen, und gaukelſt ihnen Dinge vor, die zu hoͤren ihnen nicht gut thut. Am geſtrigen Tage noch haſt Du im Hauſe Deines Herrn, ohne deſſen Genehmigung zwei Fremde aufge⸗ nommen zu verbotener Unterredung, Zwei, de⸗ ren Einen Du kannteſt. Laͤugne nicht, Olga, ich weiß daß Du ihn kannteſt, und Du ſelbſt magſt nicht zweifeln daß ich es weiß. Ich frage Dich nicht, was ſie geſprochen, denn die Wahrheit iſt Deinem Munde fremd.— Sehr verſtohlen und fluͤchtig war der gluͤhende Blick den die Leibeigene auf ihren Gebieter ſchoß, ſonſt haͤtte er ſeinen Argwohn gegen die Auf⸗ richtigkeit ihrer Unterwerfung unfehlbar beſta⸗ tigt, alsbald aber ſenkte ſie die Augen nieder⸗ waͤrts und klagte wie zuvor: Ihr ſeid ſtreng gegen mich, Herr, und es gab eine Zeit, wo ich ſanftere Worte von Euch hoͤrte. Ich bin eine Fremde in dieſem Lande, und Boöheit und Unwiſſenheit des Poͤbels finden ein will⸗