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beſchloſſen?— Ich habe— antwortete ſie leiſe und demuͤthig— und gehorche gern dem Rufe, der mich zu Euch beſchied, mein hoch⸗ geborner gnaͤdiger Herr, daß ich Euch fuͤr die Milde danken moͤge, die Ihr dem Armen er— zeigt, nicht allein die ſchwere Schuld ihm er— laſſend, ſondern ihn auch einen Weg fuͤhrend, auf dem er zu Freiheit und Ehre gelangen mo⸗ ge, von denen ihn eine ſchlimme Nothwendig⸗ keit ausgeſchloſſen von Jugend an.
Severin war nicht darauf gefaßt, die Spre⸗ chende ſo gefuͤgig zu findenz fruͤhere Erfahrung hatte ihn auf einen Strom giftiger Reden vor— bereitet aus dem Munde des Weibes, deſſen Gemuͤthart er kannte, und die in aͤhnlichen Zuſammenkuͤnften ſich ſchonunglos des Rechtes bedient hatte, welches ihr einſtiges Verhaͤltniß und manch Unrecht, deß er ſich bewußt war, ihr gab. Das unterwuͤrfige Weſen, mit dem ſie vor ihm erſchien, gab ihm die vermißte Haltung wieder, und er fuhr weniger gebiete⸗ riſch fort: So iſt es Dir recht, daß ich den Sohn der roͤmiſchen Kirche geſchenkt, der ich angehoͤre, obſchon, wie ich weiß, Du noch im⸗
mer an den Irrthuͤmern von Carogrod haͤngſt,


