Teil eines Werkes 
11. Band, Olgierd und Olga, oder Polen im eilften Jahrhundert : 2. Theil (1828) Polen im eilften Jahrhundert
Entstehung
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te der Alte zuruͤck und deutete mit der Hand hinter ſich auf eine verhuͤllte Frau, die ihm auf dem Fuße folgte, und ſeine Geberde fragte, ob es dem Kaſtellan genehm ſei, daß ſie komme. Ein abermalig Zeichen gab bejahende Antwort, und ein anderes wieder, hieß den Diener hin⸗ ausgehn. Zoͤgernd und widerwillig gehorchte dieſer; er ſchritt langſam gegen den Eingang, mehrere Male ſich umſchauend mit der Miene des Verdruſſes und des Mißtrauens, er zog die Schultern ſtaͤrker als zuvor, und es ent⸗ ſchluͤpften ihm ſogar einzelne dumpfe Laute, die, zu Worten gefugt, wahrſcheinlich keine Lobrede der Eintretenden gebildet haben wuͤrden. Olga ſtand vor dem Burgherrn. Dieſer ſchaute eine Weile vor ſich hin, als beduͤrfe er der Faſſung, darauf fturzte er den Inhalt des bereits halbgeleerten Bechers hinab, als glaube er ſie auf dem Boden deſſelben zu finden, dann ſchaute er die ſchweigende Frau an, als erwarte er, ſie ſolle zuerſt ſprechen, und als dieß nicht geſchah, begann er nach ſeiner Wei⸗ ſe, wenn eine widrige Empfindung in ihm auf⸗ ſtieg, rauh und ſcheltend: Haſt Du vernom⸗ men, Weib, was uͤber den Knaben Olgierd