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11. Band, Olgierd und Olga, oder Polen im eilften Jahrhundert : 2. Theil (1828) Polen im eilften Jahrhundert
Entstehung
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nehmen zu laſſen an den Rechten und Guͤtern, deſſen die Prieſterwuͤrde den unehelich Erzeugten zu erlangen faͤhig mache zum Nachtheil der rechtmaͤßigen Erben, um einſt vielleicht eine und die andere Vergeltung oder Gegendienſt von dem reich und mächtig gewordenen Schuͤtz⸗ ling zu erlangen.

Mit Eifer vertheidigte die junge Frau von Zemboecin den ehrwuͤrdigen Prieſter, deß an⸗ ſpruchloſe Frömmigkeit nicht unerkannt geblie⸗ ben war von dem verwandten Gemuͤth, und vielleicht waͤre es ihr gelungen, die widrigen Nebel ungerechten Mißtrauens aus der Seele des Gatten zu verſcheuchen durch die ſanfte Gewalt der Wahrheit in einem ſchoͤnen Mun⸗ de, durch die wohlthaͤtige Macht der Liebe, verſtaͤrkt durch lange Trennung und kurze Wiedervereinigung, da beſchied ein Diener des Erzbiſchofs von Gniezno den Schwerttraͤger in das Zimmer deſſelben.

Auch der Biſchof von Krakow hatte ſich

in das Seinige zuruͤckgezogen. Die nachtheilige Wirkung des Vorgegangenen auf den Sohn des Hauſes war von ihm nicht unbemerkt ge⸗ blieben; er mußte ſich geſtehen, daß ein vor