geſprochenen Berichte, betruͤbt und verlegen ſchwieg, fuhr er fort mit mancher Schilder⸗ ung aus fruͤhern Jahren, welche die geringe Zuneigung des Vaters zu ihm und den gehei⸗
men Vorzug andeutete, den er dem Sclaven
gegeben, der jetzt als ein unaͤchter Sproßling erkannt worden, und mit jedem Worte wuchs gegen dieſen der Haß, den bisher Stolz, Groß⸗ muth und Mitleid mit dem vermeintlich nied⸗ rig Gebornen zuruͤckhielten. Dann erwaͤhnte er unglimpflich des Biſchofs von Krakow; er warf ihm mit Bitterkeit unbefugtes Eindrin⸗ gen in die Angelegenheiten des Hauſes vor, er tadelte die Nachſicht, durch welche derſelbe des Kaſtellans von Proſzowice ungerechtes Verfah⸗ ren beſtärke, und gab ihm Schuld, nach der Weiſe der Geiſtlichen damaliger und noch ſpä⸗ terer Zeit, und in dieſer nicht des roͤmiſchen Glaubens allein, bei ſolchem Beginnen, gehei⸗ me Zwecke im Auge zu haben, den eigenen Vortheil oder den Nutzen der geſammten Hier⸗ archie befordernd. Dem Dafuͤrhalten des Er⸗ zurnten nach— meinte Stanislaw— den neuen Pflegling, wenn er ein dankbarer Sohn der Kirche worden, unter ihrem Schutze Theil


