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11. Band, Olgierd und Olga, oder Polen im eilften Jahrhundert : 2. Theil (1828) Polen im eilften Jahrhundert
Entstehung
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Jahren ertheiltes wohlgemeintes Gebot die

Veranlaſſung gegeben und deſſen Folgen gar leicht dem Gluͤcke dieſes Hauſes hinderlich ſeyn konnten. Er beſchloß, den eigentlichen Storer deſſelben in ſtrenger Zucht und gaͤnzlich ent⸗ fernt zu halten, und ihn gebeſſert oder nie vor die Augen des Vaters zu ſtellen; er hoffte das Erſte einſt zu konnen, um dem Greiſe den beß⸗ ten Troſt zu gewaͤhren, und die Unruhe der bedraͤngten Seele zu beſchwichtigen, ihm und den Seinen zum Heil. Dann aber draͤngte es ihn, den Kummer, der ihn ſelbſt druckte, im Gebet zu mildern und Gott anzurufen, daß ihm Kraft werde, gut zu machen, was er vielleicht uͤbel gemacht wider Wiſſen und Willen.

Der Kaſtellan von Proſzowice ſaß in ei⸗ nem der Erkerthuͤrmchen ſeines Schloſſes am Fenſter, von dem man eine weite Ausſicht uͤberblicken konnte auf das untenliegende Dorf mit ſeinen regellos hier und da auferbauten Huͤtten, auf die nahe Kirche, und auf Korn⸗ felder, die ſich, bedeckt von gruͤnen, wallenden Halmen, ringsum ausbreiteten, auf der einen Seite begrenzt von maͤhlig aufſteigenden Hoͤhen,