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Sohne eines Sklaven erwarten darf, und wahrlich, ich weiß ſeit Kurzem nicht mehr, ob demſelben, der ja eben ſo des ehemaligen Herrn Gnade beſitzt, wie die des Neuen, ob⸗ liege, meine Verzeihung zu ſuchen, noch mir, ſie ihm zu gewaͤhren. Das Recht der Ver⸗ geltung hab' ich in Eure Haͤnde niedergelegt, wollet dagegen, ich Nikolaus von Zemboein bitte Euch darum, deſto beſſer der Andern wahren, die mir noch zuſtehn mögen nach dem Recht, das mir die Geburt verliehen und das
Andenken an meine Mutter.—
Malgorzata ſah den kaum noch unterdruͤck⸗ ten Unmuth in den Zügen ihres Gemahles; ſie begegnete der Flamme des Zornes und der Scham auf den Wangen und in den Augen des Schwaͤhers, ſie fuͤhlte die Nothwendigkeit die peinliche Scene zu verkuͤrzen, und ſchnell und freundſelig trat ſie, ein vermittelnder En⸗ gel, zwiſchen Beide. Mein theurer Herr und Vater— ſagte ſie mit einem Blicke, vor deſſen mildem Glanze plotzlich alle Wolken von der Stirn des alten Herrn flohen— ſtehet ab von einem Begehr, das der Begnadigte jetzt zu er⸗ fuͤllen nicht im Stande iſt, betäubt von der


