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muͤthiget Tracht und ſchwerem Dienſt des Lay⸗ enbruders, und nur die Prieſterweihe, Dein ſchuldig Haupt entſuͤhnend, kann Dir die Frei⸗ heit geben, die Du verſcherzt auf immerdar nach weltlichem Recht. Gehe ſonach hinaus, Leibeigener, Deinem Gebieter zu folgen; doch ehe Du ſolches thuſt, gehorche dem letzten Befehl, den ich an Dich richte. Hier ſtehet der Sohn deſſen, der Dein Herr geweſen, der Erbe des Bodens, dem Du pflichtig wareſt bis auf den heutigen Tag, der hohe Kronbeamte, gegen den Du gefrevelt. Auf denn, Knecht, demuͤthige Dich vor ihm, und erflehe die Ver⸗ zeihung, die er dem Halsſtarrigen großmuͤthig geboten.
Regunglos ſtand der Angeredete, dem Fel⸗ ſen gleich, gegen deſſen Waͤnde der Sturm gewaltig, doch vergebens heranbraußt und auch Nikolaus blieb an ſeiner Stelle, kalten Blickes und mit ſtolz gehobenem Haupte.— Laſſet ab, Herr Kaſtellan— ſprach er mit ſchneidendem Nachdruck— Laſſet ab, den Gegenſtand Eu⸗ rer beſondern Fuͤrſorge zu dem zu zwingen, was ihm ſo ſchwer ankommt. Ich ſehe, es iſt
ein hoher Geiſt in ihm, hoͤher als man beim


