Niedrigkeit ſeiner Geburt, und ihr Schluͤſſel die Truhen ihm öffnet, zu denen die Geſetze des Reiches ihm den Zugang verſchloſſen. — Was hoͤre ich, mein Herr und Sohn? — ſagte der Erzbiſchof, der dazugekom⸗ men war, in ſanftem Tone— Mag auch ein frommer Chriſt die Kirche ſo boslich anklagen? Gewißlich iſt ſie eine gütige Mut⸗ ter der Verwaiſeten und Ausgeſtoßenen, doch wacht ſie eben ſo ſtreng uͤber Fug und Recht, und wenigſtens bin ich, Ihr vornehm— ſter Diener in dieſem Reich, ſolcher Meinung, und ſollte mein wurdiger Bruder ſich zu einer verſchiedenen bekennen, ſo mag man es ihm nicht uͤbel deuten, da er wie bekannt, und er ſelbſt ſich deſſen ruͤhmet, weltlicher Ordnung wenig achtet in ſeinem gottſeligen Eifer.— Das muͤrriſche Schweigen des Schwerttraͤgers deutete an, daß die ſpitzigen Worte des königli⸗ chen Statthalters diesmal tiefer in ſein Ge⸗ muͤth gedrungen waren, als jene fruͤhern, wel⸗ che er in aͤhnlicher Abſicht an ihn gerichtet. Du bift ſonach fortan ein Eigener des Stuhles zu Krakow— begann der Kaſtellan von Neuem— und bleibeſt ein ſolcher in de⸗
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