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mehr gelten im Reich, und gerade nur ſo viel, als Jeglichem beliebte im Bereiche ſeines Hau⸗ ſes. Wohl findet man dergleichen im alten Bunde, doch iſt unſer hochwuͤrdiger Bruder von Krakow ein Prieſter des Neuen, und ſo ver⸗ wundern wir uns billig, daß er ſolcherlei be⸗ ſtaͤrke durch Lehre und Mitwirkung, wie uns hier leider der Fall zu ſeyn beduͤnkt.—
Allerdings,— beantwortete der Schwert⸗ traͤger dieſe aufreitzenden Worte des Prälaten noch in hoͤchſt unmuthiger Aufwallung— Al⸗ lerdings dienet der Theil, welchen der Biſchof an dieſer Angelegenheit nimmt, die ſeit des Koͤnigs Richterſpruch Niemand bekuͤmmert, als uns, zum Beweiſe, daß die geiſtlichen Herren die Hand nur allzugern uͤber ihren Wirkungkreis hinaus auf Dinge erſtrecken, die demſelben fremd ſind, der Eine in haͤuslich Regiment, der Andere in die Verwaltung des Staates. Es ſcheinet mir zwar, als wäre gleichermaßen auch Eure Sorge uͤberfluͤſſig, hochwuͤrdigſter Erzbiſchof, und Herr Severin habe ſich keines Dinges unterfangen, das ihm nicht gebuͤhre. Ihr möget indeß Recht haben zu glauben,


