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Der Kaſtellan aber rief mit gewaltiger Stimme: Schweigt, Nikolaus! Richt an Euch iſt es, hier das Wort zu fuͤhren und zu
beſtimmen, was ich thun ſoll oder laſſen. So
wie Ihr, Schwerttraͤger der Krone meinem Gebot unterthan ſeid, als dem Eures Vaters, ſo ſind es Eure Mannen auf dieſem Grund und Boden dem Schloßherrn und Landpfleger dieſes Gebietes. Auch Euch, Herr Druzyniec, muß ich bitten, Eure Meinung in Gegenwart Aelterer bei Euch zu behalten, bis man Euch um dieſelbe befragt. Nicht alſo die Rede die⸗ ſer jungen Leute diene Euch als Antwort, Herr von Gniezno, ſelbſt nicht die Worte des hochwuͤrdigen Biſchofs, ſondern allein mein Beſcheid. Der aber lautet, wie folgt: Nicht Herrn Boleslaw's Ausſpruch allein, der mir den Uebertreter anheimgeſtellt, ſpricht mir das Recht zu, deß er ſich begeben. Als oberſter Vogt uͤber dieſen Landſtrich bin ich geſetzt, ehe Ihr Statthalter des Konigreiches waret, Recht und Gerechtigkeit zu verwalten nach Gewiſſen und Einſicht, und Niemand verantwortlich als dem Koͤnig und verſammelten Senat. Das iſt das Herkommen im Polenreich, ſeit Kazi⸗


