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11. Band, Olgierd und Olga, oder Polen im eilften Jahrhundert : 2. Theil (1828) Polen im eilften Jahrhundert
Entstehung
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mierz dem Wiederherſteller, uͤber deſſen Seele das Licht des Himmels leuchten möge. Was der Konig feſtgeſetzt, mag kein Statthalter ab⸗ thun, und dabei ſoll es bleiben. Wenn ich alſo meinen eigenen Knecht züchtige oder ledig ſpreche, ſo geſchiehet ſolches nach meinem Gut⸗ duͤnken, und wenn ich ihn Euch nicht zur Gewahrſam ſtelle, geſchieht es, weil ich nicht will.— 5

Die Art, in welcher der alte Ritter ſich aus⸗ gedruckt hatte, war zu unzweideutig, die Stimm⸗ ung der Meiſten unter den Anweſenden zu deut⸗ lich, und die Wagniß, dem eiſenfeſten Greiſe in ſeiner eigenen Burg, umgeben von ſeinen Dienſi⸗ leuten, zu trotzen, ſchien dem Statthalterzu bedenk⸗ lich, um ſeine perſoͤnliche Sicherheit an den Genuß kleinlicher Rache zu ſetzen. Dieſe war es nem⸗ lich, welche ihn zu jener Anforderung bewogen hatte; ihm war der Antheil nicht unbemerkt geblieben, welchen der Biſchof von Krakow an der Erhaltung des Leibeigenen genommen, und obgleich er die Triebfeder deſſelben nicht genau erkannte, war ihm die Gelegenheit doch will⸗ kommen, dem bitter gehaßten geiſtlichen Mit⸗ bruder eine Kraͤnkung zu bereiten. Er ant—