Teil eines Werkes 
11. Band, Olgierd und Olga, oder Polen im eilften Jahrhundert : 2. Theil (1828) Polen im eilften Jahrhundert
Entstehung
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Hand des Eheherrn. Gern wuͤrde auch ich das Wenige, das mir zu Theil werden kann, zu all den Opfern legen, die Euch beſtimmt ſind, ich fuͤrchte nur, das Geringfuͤgige mochte unbemerkt bleiben unter dem Haufen köſtlicher Gaben, wie der Darbringer unter erlauchten Gebern. So möchte ich denn Euch fragen, edles, liebreizendes Fräulein, ob Ihr thun wuͤr⸗ det gleich Euren Mitſchweſtern, wie Frau Chri⸗ ſtina von Skalmierz verheißen, ſo ich Euch ein ritterlich Pfand darbraͤchte bei der Wieder⸗ kehr? Oder ſeid Ihr der Meinung des hoch⸗ wuͤrdigen Biſchofs, es ſei beſſer, daß der Mann daheim bleibe und des Hauſes warte, ſtatt in das Feld zu ziehen und, von Ort zu Ort ſchwei⸗ fend, dennoch nichts zu finden, was Euch gleiche? Fuͤrwahr, ein ſolch Wort aus Eu⸗ rem Munde koͤnnte mich des Krieges vergeſſen machen, und des Sieges und der luſtigen Stadt Kijow.— Mit nichten,— antwortete Ilga — fern ſei es von mir, die Kampfesluſt zu dampfen, die Ihr eben ſo lebhaft geaͤußert. Ich bin des Sinnes meiner Muhme, und bitte Euch, ziehet des baldigſten von dannen. Es iſt der Krieg, wie man mir geſagt, ein Pruf—