Teil eines Werkes 
11. Band, Olgierd und Olga, oder Polen im eilften Jahrhundert : 2. Theil (1828) Polen im eilften Jahrhundert
Entstehung
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len, und die zarte Bluͤthe Eures haͤuslichen Gluckes vernichten, da Ihr ſie betaſtet mit un⸗ zarter Hand? Es iſt Zeit, daß dem ein Ende werde, und nicht laͤnger ſoll der Fluch der Ge⸗ burt, der auf jenem Ungluͤcklichen ruht, den Segen rings um ſich her erſticken, nicht laͤnger die Folgen der Uebelthat tragen, der ſie nicht beging. Es iſt ein ſtrenges Wort, daß die Kinder und Kindeskinder heimgeſucht werden um der Väͤter Suͤnde willen, wiſſet aber, auf den Uebelthaͤter fällt doppelt und dreifach das Unheil zuruͤck, das er auf Jene gebracht.— Unterwuͤrfig, doch widerwillig, fuͤgte ſich der Schloßherr, der Dogge gleich, die aber den Zahn fletſcht, und nur zögernd und murrend dem abhaltenden Gebote des Wärters gehor⸗ ſamt.—

Während dem hatte Druzyniec ſich an Chri⸗ ſtine von Skalmierz gewendet: Seid auch Ihr, edle Frau— fragte der Ritter— eine ſolche Widerſacherin des Krieges, als unſere chrenwerthe Wirthin? Man ſollte es glauben, denn die Entfernung der Edelſten und Tapferſten iſtein Verluſtan der Huldigung, die Eurem Reiz von ihnen gebuͤhrt. Drum möget Ihr wohl der Schlacht⸗