Teil eines Werkes 
11. Band, Olgierd und Olga, oder Polen im eilften Jahrhundert : 2. Theil (1828) Polen im eilften Jahrhundert
Entstehung
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ſtort haben, das ſie befeſtigen ſollte, hätte der ſanften Gemahlin freundliche Geberde und ihre nochmals bittend ausgeſtreckte Hand, den Er⸗ bitterten nicht bedeutet, wie ſie ſo ganz und gar nicht den ausgeſprochenen Argwohn theile, und ihn anflehe, um ihretwillen des Vaters rauhes Wort nicht zu beachten. Doch erwie⸗ derte der Schwerttraͤger mit gewaltſam unter⸗ druͤckter Bewegung: Es iſt ſchon geraume Zeit her, daß ich muͤndig bin und meine Pfticht kenne, ohne daß man mich an ſelbige erinnerte, wie vielleicht fruͤher erſprießlich war. Auch ſind dieſe Augen, welche die harte Rede eines Vaters zum Sohn mit Thraͤnen gefuͤllt, kraf⸗ tigere Fuͤrſprecher als ſelbſt Euer Draͤuen, Herr Kaſtellan von Proſzowice.— Der Bi⸗ ſchof aber raunte dem Alten zu: Was habe ich vernehmen muͤſſen, Freund und Beichtſohn? So wenig hat meine Lehre, hat jahrelange Reue bei Euch gefruchtet, daß Ihr in Eures Herzens Haͤrtigkeit vermeinet, Unrecht mit Un⸗ recht zu verguͤten, und die Laſt des eigenen Fehles zu erleichtern, ihn Andern aufbuͤrdend? Moͤget Ihr den rechtmaͤßigen Erben hintanſez⸗ zen und anfeinden um des Eindringlings wil⸗ 4*